Irene Fastner Malerei vom 14.03.2026 - 26.05.2026

Irene Fastner

Florian Sendtner

 

Rede zur Eröffnung der Ausstellung

Irene Fastner: Malerei

in der Galerie im Woferlhof in Wettzell am 14.3.2026

 

Liebe Frau Lerche, liebe Irene Fastner, Herr Bürgermeister, verehrte Anwesende!

In dieser Ausstellung von Irene Fastner sind insgesamt 47 Bilder zu sehen. 45 davon sind Porträtbilder. Die meisten sind Einzelporträts, bei einigen wenigen sind mehrere Personen abgebildet, sodaß insgesamt 49 Personen zu sehen sind. Von diesen 49 Personen sind 46 Frauen. Und wenn Sie jetzt mitgerechnet haben: 49 minus 46 ist gleich drei, dann müßten drei Männer rauskommen. Einer davon ist aber ein Kater namens Pepe (das kleine ovale Hinterglasbild zwischen den Fenstern). Bleiben also nur zwei Männer. Nur auf dem Bild Nr. 24 „Kumbia Boruka“ sind zwei Männer zu sehen, zwei Banjospieler, und die scheinen auch nur dazu da zu sein, um die Frau in ihrer Mitte einzurahmen.

Frauen, Frauen, Frauen! Wohin das Auge blickt, überall schauen einen Frauen an. Ja, ist denn die halbe Menschheit hier ausgeschlossen, ignoriert, diskriminiert? Wann schreitet hier der Gleichstellungsbeauftragte für das benachteiligte männliche Geschlecht ein?

Der Mann: eine Randerscheinung

Es ist ja wirklich eklatant bei Irene Fastner. Die Kunstkritikerin Ines Kohl spricht davon, „daß fast nur Frauen auf ihren Bildern herumstehen oder agieren“, ja daß der Mann „als Figur überflüssig, allenfalls eine Randerscheinung ist“. Wo ist eigentlich Wolfram Weimer, der Kulturstaatsminister, um dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit unter dem Deckmantel der Kunst Einhalt zu gebieten und diese feministischen Umtriebe in die Schranken zu weisen? Naja, Merzens Freund und Kupferstecher vom Tegernsee ficht momentan mannhaft gegen die Windmühlen linker Buchhandlungen, da kann er sich nicht auch noch um seine vom feministischen Gegenwind gebeutelten Geschlechtsgenossen kümmern.

Die erste Frau im Kötztinger Stadtrat

Ach, was war das eine schöne Welt, als die Frauen noch wußten, wo der Hammer hängt! Als im Kötztinger Stadtrat die Herren noch unter sich waren und ungestört von weiblichen Einreden die Geschicke der Stadt lenkten! Wann mag das gewesen sein? Die seligen Zeiten sind lange, lange vorbei! 1996 war es, daß zum ersten Mal eine Frau in den Kötztinger Stadtrat gewählt wurde. Die Stadträte fanden ihre erste Kollegin eigentlich sehr apart. Es gefiel ihnen, sich mit ihr zu schmücken. Doch dann stellte sich heraus, daß die Frau Stadträtin sich gelegentlich zu Wort meldete. Also das war nicht ausgemacht! Und dann auch noch zu Themen, wo sie sich besser auskannte als der Rest des Stadtratskollegiums! Wo kämen wir denn da hin?

Dixie Chicks: „Shut up and sing!“

Zur gleichen Zeit etwa, als die erste Kötztinger Stadträtin kein zweites Mal mehr kandidierte, das war 2002, da gab es in den USA Proteste gegen die Dixie Chicks. Die Dixie Chicks waren und sind mit über 30 Millionen Alben die erfolgreichste Frauenband der USA. Das Frauentrio erdreistete sich aber 2003 auf einmal, sich politisch zu äußern, und zwar auch noch auf der falschen Seite, nämlich gegen den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten, George W. Bush, und gegen dessen Angriffskrieg gegen den Irak. Das fanden einige Dixie-Chicks-Fans gar nicht lustig. Wo die drei Frauen immer so schön Country Songs sangen! Und jetzt reißen sie auf einmal die Klappe auf! Der Fan-Protest fand unter der Parole statt: „Shut up and sing!“

„Painting a man“

Doch zurück zu Irene Fastner und ihren Bildern: Frauen, Frauen, Frauen! Will Irene Fastner keine Männer malen? Oder kann sie es nicht? Sträubt sich da bei ihr der Pinsel? Werden alle Männer, die sie zu malen versucht, Monster? Noch bevor ich diese Frage aufwerfen konnte, hat Irene Fastner sie schon beantwortet, und natürlich hat sie die Frage malend beantwortet, mit einem kleinen, unscheinbaren Bild, mit dem Bild Nr.30 hier im Eck. Es ist ziemlich neu, es stammt von 2025. Es trägt den Titel: „Painting a man“.

Ein Selbstporträt, das die Künstlerin zeigt, wie sie, die Hände am Rücken, stolz ein offensichtlich frischgemaltes Männerporträt an der Wand präsentiert. Doch ach, es ist das nackte Brustbild eines Mondgesichts, blaß und flach wie ne Flunder! Farblich am meisten ausgearbeitet ist der grüne Hintergrund, auf dem blau-gelbe Blüten zu sehen sind. Die am Tisch stehenden drei Farben Grün, Gelb, Rot hat die Malerin für alles Mögliche verwendet, z.B. für die Tapete im Hintergrund, aber nicht für das Männerporträt selbst, denn das sind praktisch die nackten Tatsachen, schwarz auf weiß. Oder ist das Männerbildnis vielleicht noch nicht fertig und wird erst noch farblich gefaßt? Aber das ist unwahrscheinlich. Dieses Männerporträt ist vollendet. Denn die Pose der männermalenden Künstlerin mit ihren großen blauen Augen ist eindeutig: Na, was sagt Ihr jetzt?

Die Bronzen von San Casciano

Ja, okay, es bleibt dabei: Irene Fastner malt immer nur Frauen. Katja Sebald schreibt in Irene Fastners letztem Katalog, die Künstlerin begründe das damit, Frauen seien „optisch einfach interessanter als Männer“. Darauf kann man nur mit Thomas Mann antworten: Nun freilich wohl.

Die Feministinnen werden sich sowieso wieder darauf hinausreden, die letzten 2000 Jahre seien in der Kunst vorzugsweise Männer dargestellt worden. Dabei stimmt das ja gar nicht. Die Frau war schließlich eins der Lieblingssujets der männlichen Künstler, zumindest unbekleidet. Ja, schon, entgegnen die Feministinnen, die immer das letzte Wort haben müssen, aber deshalb dominieren dennoch die Männer in der Darstellung. Und zwar schon in der Antike.

Das sei zum Beispiel letztes Jahr in der Ausstellung in der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel aufgefallen, wo der sensationelle Fund der etruskischen Bronzestatuen von San Casciano dei Bagni zu sehen war. Denn da sei es einmal anders gewesen. Bei den Etruskern hatten die Frauen keine so untergeordnete Rolle wie bei den Römern und bei den Griechen. Dementsprechend sind auch unter den in der Toskana aus dem Schlamm herausgezogenen etruskischen Bronzefiguren mehr als nur vereinzelte Frauenfiguren. Und es sind auch nicht nur Venusdarstellungen, die gibt es auch, aber die große Mehrheit sind keine idealisierten, überhöhten Frauenfiguren, sondern ganz normale Frauen.

Ohne züchtigen Augenniederschlag

Die aber sind in der Kunstgeschichte der letzten 2000 Jahre unterrepräsentiert. Und diese kunstgeschichtliche Grundkonstellation ist auf jeden Fall einer der Gründe, warum die Frauenporträts von Irene Fastner so reinhauen, warum sie so eine frappierende Wirkung haben, warum sie einen kaum loslassen. Frauen schauen einen an: Das ist was ziemlich Neues. Und dann auch noch so direkt, so frontal, so ohne Umschweife. Der Moralkodex verlangte von den Frauen ja bis vor einem halben Jahrhundert, geschichtlich gesehen also bis vor kurzem, dass sie die Augen züchtig niederschlagen. In der guten, alten Zeit war eine Frau, die einem fremden Mann offen in die Augen schaute, eine ausgschamte Person. Das ist so ziemlich vorbei, gottseidank. Aber natürlich ist das deshalb nicht aus der Welt, das hat auch unsere Generation noch im Hinterkopf.

Eine Herausforderung zum Duell mit dem Betrachter

Irene Fastners Frauen fixieren einen ja regelrecht. Der Ausdruck „fixieren“ im Sinn von jemanden anstarren, ist heute nicht mehr so ein Allerweltswort wie einst. Vor 100, 150 Jahren war er in der gehobenen Männerwelt allgegenwärtig. Man mußte gewärtig sein, von jemandem fixiert zu werden und dann mußte man angemessen darauf reagieren. Beziehungsweise man mußte aufpassen, in Gesellschaft oder im Café nicht einen anderen (womöglich völlig Unbekannten) unabsichtlich zu fixieren, denn das konnte böse Folgen haben. „Mein Herr, Sie haben mich fixiert!“ Wenn man dann nicht sofort eine triftige Entschuldigung parat hatte, lautete der nächste Satz: „Ich fordere Sie hiermit zum Duell!“

So gesehen ist jedes Frauenporträt von Irene Fastner eine Herausforderung zum Duell. Und Sie werden es schon gemerkt haben, wenn Sie vor einem Bild von Irene Fastner stehen: Sie haben wenig Chancen, die Sache noch irgendwie abzutun, aus dieser Affäre, auch wenn Sie gar nicht wissen, wie Sie überhaupt in sie hineingeraten sind, noch irgendwie rauszukommen, Sie müssen sich diesem Duell stellen.

The Artist is Present: Semmelschauen mit Marina Abramovic

Es ist nicht einfach, diesen Blicken standzuhalten. Wer als Kind Semmelschauen gespielt hat, hat wenigstens schon ein bißchen Übung. Und weiß, daß man das nicht lang durchhält, weil man früher oder später lachen muß. Oder weinen. Letzteres soll nicht wenigen Leuten passiert sein, die 2010 im Museum of Modern Art in New York an der Performance von Marina Abramovic teilgenommen und sich eine Zeitlang zu ihr an einen Tisch gesetzt haben.

Marina Abramovic saß während der Öffnungszeiten des Museums an dem Tisch im Atrium und schaute dem Besucher, der es wagte, sich an ihren Tisch zu setzen, in die Augen. (Also immer nur eine Person durfte sich da hinsetzen.) 1545 trauten sich, die Ausstellung dauerte zweieinhalb Monate. In gemessenem Abstand schauten die anderen Besucher der Performance, insgesamt waren es 850.000, zu. „The Artist is Present“, hieß die Performance. Das war 2010, vor 16 Jahren. Ende November diesen Jahres wird die Belgrader Künstlerin 80.

Naiv – exotisch – karikaturistisch

Auf den ersten Blick muten Irene Fastners Frauen erstens naiv an, zweitens exotisch und drittens karikaturistisch. Gleichzeitig ist einem sofort klar: Nur niedlich und nett sind diese Frauen ganz bestimmt nicht:

Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen!

Das sagt Mephisto zu Gretchens Nachbarin Marthe Schwerdtlein, während er sie unmißverständlich anbaggert (sie baggert aber auch ganz schön zurück), und auch wenn das im scherzhaft-ironischen Dialog gesagt ist, es ist dennoch klar, daß das durchaus ernst gemeint ist. Im Gegensatz zu Heinrich Faust, dem Doktor, Gottes Knecht, ist Mephisto kein steifer Knochen, sondern ein Charmeur, kein verbissener Lügner, sondern ein begnadeter Flunkerer, kein verstockter Wahrheitssucher, sondern einer, der sich geschmeidig arrangiert. Und dennoch: Mit Fraun soll man sich nie unterstehn zu scherzen!, sagt er scherzhaft, dieser Schalk. Und meint es dabei sehr ernst. Ganz ähnlich wie Irene Fastners Frauen.

Der mephistophelische Blick

Man könnte also meinen, Irene Fastners Blick wäre ein mephistophelischer Blick. Und wer jetzt einwendet, Irene Fastners Blick ist doch eindeutig ein weiblicher, und der mephistophelische Blick ist doch klar ein männlicher, der hat Adele Neuhauser als Mephisto(pheles) nicht gesehen. Viele können das nicht gewesen sein, über hundert Mal hat Adele Neuhauser am Regensburger Stadttheater den Mephisto gespielt, und auch wenn das schon ein Vierteljahrhundert her ist, wird es niemanden geben, der das vergessen hat. Das liegt natürlich in erster Linie an der wunderbaren Adele Neuhauser, aber auch daran, daß Mephisto keine männliche Figur ist, im Gegensatz zu Faust, der ist tatsächlich hundertprozentig männlich.

Gerade mal ein Monalisalächeln

Irene Fastners Blick ist das eine, aber wie schauen einen ihre Frauen an? Sie lächeln wenig bis gar nicht. Zu mehr als einem Monalisa-Lächeln lassen sie sich nicht hinreißen. Halt, stimmt nicht! Eine lächelt doch, oben im Gang, linke Seite, die dritte, wenn man reinkommt: Nr.45 „Golden days“. Also wenn Sie es seit dem Säuglingsalter gewohnt sind, von Frauen immer angelächelt zu werden und deshalb in dieser Ausstellung ein bißchen fremdeln, dann gehen Sie jetzt gleich in den ersten Stock, drittes Bild links! Und hier unten gibt es eigentlich auch eine Frau, die lächelt: Nr.51, „Mariposa“, eine Hinterglasmalerei.

Kindchenschema? Nicht mit der Nase!

Die großen Augen ohne Augenbrauen sind ja an sich kindchenschemaverdächtig, das oft fast kugelrunde Gesicht genauso. Aber bei dem Thema muß man sich nicht lang aufhalten: zum Kindchenschema gehört zwingend ein kleines, feines Näschen. Und so ein Zinken, wie ihn die Frauen von Irene Fastner im Gesicht haben, das zerstört jeden Anflug von Kindchenschema, so funktioniert das nicht! (Man könnte dabei an Paula Modersohn-Becker denken: phänomenal und eklatant bei ihren Selbstporträts ist ja ihre Nase: kein niedliches Stupsnäschen, wie es jahrhundertelang mehr oder weniger vorgeschrieben war, sondern ein richtiges Riechorgan!)

Hilfe, wo ist die kunsthistorische Schublade?

Was soll man nun von diesen Frauenporträts halten? Wie, um Himmelswillen, sind sie einzuordnen? Bilder, die einen beunruhigen und die kunsthistorisch nicht einzuordnen sind, die beunruhigen einen noch viel mehr! Kann man denn diese Bilder von Irene Fastner nicht in irgendeine Schublade stecken, daß man nicht mehr ganz so wehrlos vor ihnen steht?

Wehrlos, ja: diese Bilder greifen einen an. Sie fordern einen heraus. Als Deko für einen neureichen Renommierhaushalt sind sie absolut untauglich.

Also gut. In eine Schublade lassen sich Irene Fastners Bilder nicht stecken. Aber vielleicht kann man sie wenigstens mit irgendwas in Verbindung bringen, das man kennt? Erkenntnis heißt laut Nietzsche, etwas Fremdes soll auf etwas Bekanntes zurückgeführt werden. Kann man denn diese fremden Frauenporträts nicht auf irgendwas Bekanntes zurückführen?

Die Selbstbildnisse von Paula Modersohn-Becker

Ich hab sie ja eh schon genannt: Paula Modersohn-Becker. Wer je vor ihren Selbstbildnissen gestanden ist, wird vielleicht verstehen, was ich meine, wenn ich sage: Ohne Modersohn-Becker gäbe es auch keine Irene Fastner. Aber das ist eine Binsenweisheit, weil es ohne Modersohn-Becker überhaupt keine moderne Malerei gäbe.

Wenn man in diese großen Augen der Selbstporträts von Paula Modersohn-Becker schaut, geht es einem auch so: Diesem Blick kann man sich kaum entziehen. Da hat sich nicht eine Malerin selbst dargestellt, um zu gefallen. Sondern da hat sich eine junge Frau so gemalt, wie sie sich selbst gesehen hat, ohne Rücksicht auf Verluste, in entwaffnender Ehrlichkeit und Offenheit. Und das beeindruckt einen auch 120 Jahre später noch.

Selbstporträt im Fensterrahmen

Aber es ist uferlos, wenn man bei den Bildern von Irene Fastner mit Paula Modersohn-Becker daherkommt. Genauso könnte man Picasso nennen, auch er schwingt immer mit. Man muß sich nur Irene Fastners fotografisch-gezeichnetes Selbstporträt im Fensterrahmen am Ende ihres Katalogs „Semper Femina“ anschauen. Eine Künstlerin, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Moderne steht. Nicht von ungefähr war sie (Anfang der 90er Jahre) Meisterschülerin von Helmut Sturm.

No kings! Here we are!

Wie immer muß man explizit politische Bilder bei Irene Fastner erst mal suchen. Aber dann findet man in dieser Ausstellung auch zumindest eins: Nr.55 „No kings“ (Hinterglasmalerei 2025). Unter diesem Motto haben sich bekanntlich die Trump-Gegner in den USA doch noch dazu aufgerafft, gegen den rechtsextremen Haßprediger im Weißen Haus zu protestieren. Doch auf dem Bild von Irene Fastner: keine plumpe plakative Propaganda, sondern nur hellwache Präsenz: Here we are!

Bei der letzten Ausstellung hing noch die Hinterglasmalerei „Rich girl from Russia“ an der Wand: eine blonde junge Frau mit Schoßhündchen, ein Sektglas in der Hand, die österreichische Fahne weht um ihr Haar. Das war natürlich Aljona Makarova, die im Mai 2019 den österreichischen Vizekanzler H.C. Strache mit dem Ibiza-Video zu Fall brachte, indem sie sich als russische Oligarchennichte ausgab, die die Kronenzeitung kaufen wolle, um diese dann in Straches Dienste zu stellen – für eine kleine Gegenleistung, die Strache prompt versprach (Staatsaufträge der Strabag).

Die Unberechenbarkeit der Frauen

„Semper femina“: Der Titel ihres aktuellen Katalogs geht auf den römischen Dichter Vergil zurück. Bei dem heißt es (im 4. Buch der Aeneis): „Varium et mutabile semper femina“ – „Immer ist die Frau ein wechselhaftes und wandelbares Wesen.“ Es gibt auch weniger vorteilhafte Übersetzungen, etwa: „Stets launenhaft und wankelmütig ist die Frau.“ Aber das ist ja alles Männergewäsch, männliche Zuschreibungen, sagt man heute. So oder so, jemand, der nicht jeden Tag gleich ausschaut, ist optisch einfach interessanter als Männer. Und was das angeblich wechselhafte Wesen der Frauen betrifft, so lassen Sie mich dieses Mysterium mit einem Satz zusammenfassen: Er war Mathematikprofessor, und sie unberechenbar.

Liebe Frau Lerche, liebe Irene Fastner, vielen Dank für diese wunderbare Ausstellung!

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